Montag, 10. Juli 2017

Windspiel auf der Elbe- Foto von Esther
Windspiel auf der Elbe- Foto von Esther

Wir verschieben das Losfahren von Sonntagabend mit der späten Tide nach ausgiebigem Klönschnack mit Fritz und Gisela auf Montagmorgen mit der frühen Tide. Auch Peter kommt noch vorbei und wir klönen bis Mitternacht. Um 6 Uhr aufstehen und Kaffee kochen, Ablegen bei grauem Himmel um 7 Uhr, leider ohne den angekündigten Ostwind bzw. überhaupt Wind aus irgendeiner Richtung. Mit Maschine kommen wir problemlos bis vor die Schleuse. Als ich das inzwischen trockene, an der Reling aufgehängte Handtuch nach unten bringen will, schwappt dort fröhlich das Wasser am Boden hin und her. Nach dem schnellen Blick in den Motor auch dort, Wasser, das mehr wird. Schnell tauschen Axel und ich die Rolle, ich übernehme das Ruder und Axel übernimmt die Ursachenforschung. Immerhin, das Wasser ist klar; nicht wie vor ein paar Wochen mit dem defekten Wärmetauscher braunes Elbwasser. 

Schnell hat Axel die Ursache entdeckt: Es ist der Schlauch der Frischwasserpumpe, der sich gelöst hat und nun fröhlich das Frischwasser aus dem Tank pumpt. Frischwasserpumpe ausgeschaltet, eingeschleust, ausgeschleust und in den Schleusenhafen Brunsbüttel eingelaufen, um den „Wasserschaden“ zu begutachten. 

Nachdem wir festgemacht haben, mittlerweile ist es Mittag, beschließen wir hier zu bleiben und die Folgen umfassend zu beseitigen. Die Wassertankanzeige ist von „voll“ auf „halb“ gesunken, womit klar ist, dass sich so um und bei fünfzig Liter ins Schiff ergossen haben.

Zunächst also schöpfen wir das Wasser im Bad und im Motorraum aus. Dann nehmen wir die Bodenbretter hoch und entdecken Wasser in der Bilge und unter dem Bord im Schrank. Achterkammer ist trocken, ebenso die Bilge vor dem Schrank unterm Herd. Dann nehmen wir den Teppich hoch, schrauben den Tisch ab und finden auch dort reichlich Wasser. Wieder per Lappen unter vielfachem Auswringen in eine alte Tupperdose legen wir auch hier alles trocken. Unter Deck sieht es nun aus wie auf einem Schlachtfeld, gemütlich ist anders. Aber wir halten das Chaos noch ein wenig aus, bis alles wieder trocken ist. Auch in der Backskiste hat sich wieder Wasser gesammelt. Zum Glück nicht so viel, aber auch hier geht trocken legen nur mühsam per Lappen und Auswringen. Am Nachmittag ist alles wieder am Platz, Tisch wieder fest, Teppich wieder verlegt, Leiste wieder angeschraubt und auch das Bodenbrett, das wir ebenfalls losschrauben mussten. Und auch der Schlauch ist wieder sicher auf der Pumpe, mit gut festgeschraubter Schlauchschelle.

Eine Lehre können wir daraus ziehen: Wenn wir segeln oder unterwegs sind: Frischwasserpumpe aus. Natürlich auch, wenn wir nur vorübergehend von Bord gehen.

Unser heutiges Ziel, Rendsburg, werden wir nun wohl erst morgen erreichen, wenn alles gutgeht. 

In Brunsbüttel nutzen wir die Zeit um einkaufen zu gehen. Neben uns liegende Dänen aus Juelsminde mit einer LM 27 erkundigen sich bei uns, ob wir uns mit dem Segeln in Tidengewässern auskennen. Auf Nachfrage erläutern wir, wann sie am nächsten Tag am besten aufbrechen sollten, erzählen von Tide und Strömung, empfehlen Respekt vor Fahrwassertonnen, die scheinbar schnell unterwegs sind und weisen hin auf reizvolle Häfen links und rechts auf dem Weg nach oder von Hamburg zurück. 

Wir beschließen den Abend mit einem Imbiss, bestehend aus dem an Bord befindlichen Römersalat, den wir mit einer knusprigen Hähnchenbrust ergänzten, dazu Zwiebeln, Tomaten, Petersilie und Cesar´s - Dressing. Nach zwei Nächten wenig Schlaf verholten wir uns nach getaner Backschaft zufrieden in die Koje.

 

Dienstag, den 11. Juli 2017

Münsterländer Leberwurst als Kanalverpflegung
Münsterländer Leberwurst als Kanalverpflegung

Nicht zu spät in die Koje und nicht zu früh aufstehen. Denn das müssen wir nicht, unser Ziel für heute ist Rendsburg. Und wenn wir gegen 11 Uhr starten, sind wir voraussichtlich am späten Nachmittag da.

Gegen 10 Uhr war ich mit Brötchen zurück. An Bord empfing mich Axel und ein gedeckter Frühstückstisch. Der angekündigte Regen zeigt sich nicht, Sonne und blauer Himmel; allerdings mit Vorboten des Regens in Form von dunklen Wolken in unserer Fahrtrichtung.

Abschied von den Dänen, die zugaben, etwas aufgeregt vor ihrem Törn nach Hamburg zu sein. Zum Glück würde die Fahrt begünstigt durch Wind und Tidestrom aus der gleichen Richtung, also flachem Wasser.

Wir starteten um kurz nach elf und mussten schon eine Viertelstunde später ins Ölzeug steigen. Starkregen, der zum Glück bald vorbei war, im übrigen Regen und trockene Abschnitte im Wechsel. Erst ab Kilometer 45 blieb es trocken. 

Bei Kilometer 58 vergewisserte ich mich, wie das noch ging: Ein Bildschirmfoto mit dem iPad.

(Drücken des Homeknopfes und des Ein-/Ausschalters gleichzeitig). Wie schon mehrfach praktiziert konnten wir so erneut ein Selfie mit Hilfe der Webcam der Eisenbahnbrücke Rendsburg bei Durchfahrt von „Windspiel“ machen. Ein solches Selfie gibt es auch schon von „Windspiel“ aus dem letzten Jahr und „Dasindwir“, während ich „Ritena“ vor ein paar Jahren (perfekte Abstimmung die Voraussetzung) am Computer zu Hause aufgenommen habe, um das Bild dann per whatsapp zu verschicken. Womit es natürlich nicht einem Selfie entspricht.

 

Eine höhere Auflösung wäre natürlich wünschenswert, da ich den Zoom genutzt habe, aber „Windspiel“ ist trotzdem gut zu erkennen.

Nach Unterqueren der Eisenbahnbrücke sind wir auch schon fast am Ziel. Vorbei an der Fähre Schacht- Audorf und dann links ab in die alte Eider in den Stadthafen von Rendsburg. An der Tankstelle bunkerten wir 78,2 Liter Marinediesel und fanden einen Platz wiederum neben einem Boot aus Rechtenfleth (wie gestern in Brunsbüttel). Das liegt an der Weser, und, so haben wir herausgefunden: unser Nachbar von gestern und unser Nachbar von heute liegen in Rechtenfleth nebeneinander.

Abendessen gibt es heute wie schon fast traditionell im Rivercafé. Leider war es recht windig und kühl. Nach Currywurst mit Pommes und Eider-Burger ging es zügig zurück an Bord und gleich unter Deck, auch wenn der Himmel jetzt blau ist und der Wind fast eingeschlafen.

 

Bückenselfie- Screenshot von der Webcam
Bückenselfie- Screenshot von der Webcam

Mittwoch, den 12. Juli 2017

Dank Autopilot darf Axel schon mal die Hände in den Schoß legen. Meistens.
Dank Autopilot darf Axel schon mal die Hände in den Schoß legen. Meistens.

Der Regen pladdert aufs Kajütdach. Wir werden so langsam wach, haben Zeit, denn bis Kiel ist es nicht mehr weit. Um kurz nach elf Uhr legen wir ab, nachdem wir ins Ölzeug gestiegen sind, und motoren bei Dauerregen gemütlich Richtung Holtenau. Wenig Berufsschifffahrt kommt uns entgegen, überholt hat uns wie gestern kein einziges Schiff.

In Holtenau legen wir uns längsseits neben die Hallberg-Rassy „Mary Ann“ aus Stade an den Warteschlengel. So um die 10 Schiffe warten hier schon, aber wohl noch nicht sehr lange. Es ist 14 Uhr.

Um 15 Uhr hat Kiel Kanal 4 die schlechte Nachricht: Viel Berufsschifffahrt sei angemeldet, die Sportboote könnten nicht vor 18 Uhr geschleust werden.

Zwischendurch viele Anfragen per Funk, sogar für Schleusenzeiten für Sportboote am nächsten Tag, aber die Männer am Funk von Kiel Kanal 4 bleiben erstaunlich geduldig.

Irgendwann, so hören wir, gibt es noch einen kleinen Unfall in der Schleuse, als eines der Schiffe beim Bremsen und Festmachen gegen ein anderes treibt und die Wasserschutzpolizei kommen und diesen Vorfall protokollieren muss.

Kurz nach 18 Uhr übernimmt Axel für die stark angewachsene Zahl der Sportboote die Anfrage per Funk und bekommt die Nachricht: Noch eine Leerschleusung mit ein paar wenigen Sportbooten von See, Berufsschifffahrt von See solle bitte zunächst ankern, und dann würden wir alle mit in die Schleuse genommen.

Um kurz nach 19 Uhr lösen sich die Päckchen am Warteschlengel rasant auf, die inzwischen stark angewachsene Anzahl Sportboote dürfe nun endlich einlaufen. 

Eine halbe Stunde später sollen zunächst der Kümo und die beiden Marineschlepper vor uns die Schleuse verlassen. Der zweite Marineschlepper ließ sich allerdings viel Zeit, bevor er endlich loswarf. Mehrere Durchsagen waren nötig, die Sportboote mögen bitte noch warten, bis die Berufsschifffahrt komplett die Schleuse verlassen hat. Als das endlich der Fall war legten aufgrund des aufgekommenen frischen Windes alle sehr vorsichtig und nacheinander ab. Die nächste Durchsage enthielt die Aufforderung, die Sportboote mögen nun doch bitte zügig auslaufen. Aber gleichzeitig wurde sich für unsere Geduld bedankt.

Um 20 Uhr ist es geschafft, wir sind auf der Förde und wieder einmal mit der wichtigen Frage nach dem „wohin“ konfrontiert. Ursprünglich wollten wir nur kurz rüber nach Möltenort. Oder doch Strande? Aufgrund der späten Uhrzeit und möglicherweise recht voller Häfen mache ich den Vorschlag, nach Laboe zu gehen. Aber Strande soll es nun werden. Natürlich motoren wir, schließlich galt bis jetzt der Plan einer nur kurzen Umfuhr nach Möltenort. Und nun haben wir den Nordwind von vorn, 5 Bft. in Böen 7, und nähern uns gegen Wind und Welle unserem Zielhafen.

Über fünf Stunden haben wir vor der Schleuse gewartet. Aber das musste laut Axel möglicherweise auch so sein, denn immer, wenn wir bei Regen durch den Kanal Richtung Kiel gefahren sind, kam spätestens in der Schleuse in Holtenau die Sonne durch. Und tatsächlich hatte der Regen gegen 17 Uhr aufgehört, aber die Sonne kam erst gegen 18 Uhr. Also bleibt es auch in diesem Jahr wie immer: Bei Sonne auf die Förde.

In Strande fanden wir problemlos Platz, wenn auch nicht an unserem bevorzugten Steg 7. Morgen bleiben wir auf jeden Fall hier, bei N-NW 5 – 7. Mal sehen, ob wir von hier oder anderswo am Sonnabend noch einmal nach Hamburg fahren, um am Sonntag beim Geburtstagsbrunch dabei sein zu können.

Tage in Strande - 13. Juli bis 16. Juli 2017

Abends klarte es immer auf
Abends klarte es immer auf

 

Donnerstag diente dem Faulenzen, außerdem hatten wir nordwestliche Winde um 6 Bft. Damit nicht die Stärke, um vernünftig aus der Kieler Bucht gen Norden zu kreuzen.

Nun galt es wieder zu entscheiden: Wann und von wo fahren wir nach Hamburg zu Michaelas Geburtstag? Sonnabend, das war schon mal klar. Von wo? Kappeln fiel aus; fünfeinhalb Stunden hin und fünfeinhalb zurück und obendrein Sonntagabend keine Verbindung mehr. Eckernförde fiel noch kurz in die engere Wahl, Flensburg schied aus. Es blieb bei Strande, nachdem wir den Fahrplan des Fördedampfers studiert hatten.

So reisten wir Sonnabend mittag bei gutem Wetter von Strande aus mit dem Fördedampfer zum Kieler Hauptbahnhof. Von dort fährt alle Stunde ein Zug nach Hamburg.

Donnerstagabend waren wir noch im KYC essen. Frische Bratheringe für Axel und ein saftiges Rumpsteak für Chrissie. Dazu leckere Bratkartoffeln und Salat.

Dabei entdeckte uns Karsten, der gerade mit Hund Bella Gassi gehen war. Er kam kurz zu uns an den Tisch und lud uns zu einem Getränk zu sich an Bord ein. Das nahmen wir gerne an, und kurz danach empfing uns Familie Blankenhorn jun. herzlich - Nele, Nicole, Karsten und Bella - an Bord von „Jan Himp“. Nachdem das Woher und Wohin besprochen war, klönten wir bei einem Cola Rum z.B. über Bella bzw. über wohlerzogene Hunde im Allgemeinen, die trotz aller Wohlerzogenheit – kurz angeleint auf dem Spielplatz und direkt bei Frauchen schlafend unter der Bank sitzend und kein Wässerchen trübend - sofort den Unbill selbsternannter Blockwarte auf sich ziehen.

Nachdem Nele ihre anfängliche Scheu abgelegt hatte, zeigte sie uns ihre Schätze. Alle Kuscheltiere, die neue Barbie mit dem Unterteil einer Meerjungfrau, alle Bücher usw. wurden durch das kleine Bulleye angereicht und in der Plicht platziert. Nebenbei wurde noch Papier gefaltet, ein Schiff, eine Kirsche, eine Schwimmweste, ein Papierflieger und Axel steuerte noch aus seiner Erinnerung „Himmel und Hölle“ dazu. 

Gegen halb elf hatten alle, außer Nele, die nötige Bettschwere und wir verabschiedeten uns.

Der Freitag diente zum Lesen, zum Update der Navigationssoftware, zum Laden der neuesten Seekarten für die Routenerstellung, für die Webseiten von ESV und dasindwir.com und für die Entscheidung, welches die beste Verbindung für morgen sei. Am Abend mundete uns geräucherter Aal, heißgeräucherter Lachs und Lachsfrikadellen von der Räucherei Seidentoft, abgerundet mit Rührei und Butterbrot.

Am Sonnabend eine entspannte Fördefahrt. Große Aufregung an Bord des Fördedampfers, als wir die Aida „Cara“ mehrmals eng passierten. Aus so kurzer Distanz hatten viele Mitreisende noch nie ein Kreuzfahrtschiff gesehen. „Besser als von der Schleuse aus zu sehen“, „Da müsste man auch mal mitfahren“, „Irgendwann machen wir das auch mal“, „Es darf aber nicht mehr als 100.- am Tag kosten“, „Man könnte mit einer Schnupperkreuzfahrt anfangen“. So lauteten die begeisterten Gesprächsfetzen, die wir aufschnappten.

Der avisierte Zug fiel aus, schon 30 Minuten später fuhr der nächste. Wir nutzten die Zeit für einen kleinen Imbiss.

In Blankenese angekommen bummelten wir gemütlich nach Hause. Nachdem wir Euros gebunkert hatten, machten wir noch Rast für einen Erdbeerbecher in der „Casa del Gelato“ am Blankeneser Markt. Auch das Carroux- Café sah uns kaffeetrinkend im Garten.

Wie aus der Pistole geschossen fiel uns zeitgleich „Sushi“ ein, als wir übers Abendessen sprachen. Telefonisch herbeigeordert von Osaka Sushi landete es kurze Zeit später auf unserem Tisch. Sehr zu empfehlen, alles wird erst nach der Bestellung frisch zubereitet bzw. gerollt.

 

Am Sonntag reisten wir zum Geburtstagsbrunch entspannt per Taxi an. Leider hatte es zu regnen begonnen und selbst trocken im Garten unter einem Zeltdach wurde es bald zu kühl. Wir wurden aufs Beste mit vielen Leckereien verwöhnt und genossen die Stunden mit vielen netten Leuten und ebenso netten Gesprächen.

Am Nachmittag kamen wir in den Genuss eines „Lifts“ zum Hauptbahnhof. Von dort fuhr der Zug nach Kiel wie schon am Sonnabend in Kiel ebenfalls um 16:21 Uhr los. Zum Glück stellte der Regen seinen Dienst ein und kurz vor Kiel wurde es heller. In Strande klarte es vollends auf, wie schon in den Tagen zuvor in Brunsbüttel und Rendsburg.

Nun soll es morgen weitergehen. Leider noch mit einem Abstecher zum Propangasbunkern, voraussichtlich in Maasholm oder Kappeln.

Windvorhersage: W 4, bedeckt aber trocken.

Montag, 17. Juli 2017

Leuchtturm Schleimuende, menschenumschlungen
Leuchtturm Schleimuende, menschenumschlungen

Nun ist es soweit: Tatsächlich das erste Mal Segeln in unserem Urlaub. 

Die Windprognose lautet Westwind, 4 Bft., also bestens, um ohne zu kreuzen in die Schlei zu kommen. Am liebsten hätten wir die Bedingungen gerne genutzt, um gleich bis Sønderborg oder Fyns Hav zu segeln, allerdings haben wir uns das Ergänzen einer 5-kg-Propangasflasche, die es nur in Deutschland gibt, aufgespart. Mit der Begründung, die gibt es ja nun schließlich überall. – Allerdings nicht in Strande. 

Nun schwebt uns Grauhöft vor, auch im letzten Jahr haben wir bei Henningsen & Steckmest gelegen, oder aber - wir lieben ja bekanntlich Alternativen, zwischen denen wir uns meist zügig und problemlos entscheiden - Maasholm. Und von Maasholm womöglich gleich weiter...?

Aber erstmal los. Bei Sonne und raumem Wind bis Bülk geht es rasch aus der Strander Bucht hinaus. Höher ran bis zur inneren Sperrgebietstonne bei Damp, danach sollten wir etwas abfallen können.

Wir kommen flott voran und als wir die Sperrgebietstonne querab haben, bleibt es dabei: Der Wind dreht mit und wir segeln weiter hoch am Wind, mit einem ganz kleinen Schrick in den Schoten.

Einige Böen haben gute 5 Bft., wir schaffen es sogar in der Spitze bis auf 8 1/2 Knoten. So macht das Segeln Spaß, zumal wir unter Land überhaupt keine Welle haben.

Da die Genua sich recht schwer einrollen lässt erledigen wir das auf Höhe Olpenitz, kurz bevor wir in die Schlei abbiegen. Auch das Groß nehmen wir gleich weg. 

In Schleimünde erspähen wir Greif IV und Kuttel Daddeldu, fahren aber nach kurzem Zögern dran vorbei. Gaskauf geht vor. Sollten sie morgen früh noch da sein biegen wir kurz nach Schleimünde ein und sagen hallo.

Relativ schnell für unsere Verhältnisse fällt die Entscheidung, nach Grauhöft zu fahren.

Da sind wir schon um halb drei angekommen und fanden den wohl letzten Liegeplatz.

Abends beim Hafenmeister Gas gebunkert – nun geht´s morgen aber schnellstmöglich in dänische Gewässer.

 

Dienstag, 18. Juli 2017

treibend in der Flaute
treibend in der Flaute

Heute erwarten wir wenig Wind, hegen aber trotzdem die Hoffnung, bei Nordwest nach Fyns Hav zu segeln. Starten taten wir bei gar keinem Wind – erst kurz hinter Maasholm bewegte sich die Luft leicht. Eher aus Richtung Norden.

Ein kurzer Blick hinein nach Schleimünde; Familie Schultz war schon weg. Gleich hinterm Leuchtturm nahmen wir die Segel hoch und mussten feststellen, Fyns Hav ist die ungünstigste Richtung. Also Sønderborg. Der Wind frischte erfreulicherweise etwas auf. Nachdem wir zunächst Richtung Nordosten unterwegs waren machten wir nach einer guten halben Stunde unseren ersten Kreuzschlag. Trotzdem wir nur um 4 Meter pro Sekunde Wind hatten, waren wir zeitweise 5 Knoten schnell.

Am frühen Nachmittag schlief der Wind ein. Flaute. Das ermöglichte die Sichtung einiger Schweinswale. Zwei tauchten höchstens 2 Meter von unserem Boot entfernt auf und hatten es überhaupt nicht eilig. Eine Stunde trieben wir mehr als dass wir segelten, aber irgendwann war es gänzlich vorbei mit dem Fortkommen. Wir packten die Segel ein und motorten Richtung Sønderborg. Aber wir wären nicht wir, wenn wir nicht noch eine Alternative gehabt hätten. Hørup Hav – und da liegen wir jetzt.

Für morgen haben wir uns mit Freja verabredet, die von Norden kommen, weil ihr Urlaub leider schon zu Ende geht. Als Treffpunkt die Alternativen Aarø, Aarøsund oder Assens.

Wir haben auf jeden Fall die kürzere Strecke zurückzulegen, Freja kommt morgen aus Juelsminde. 

 

Mittwoch, 19. Juli 2017 und Donnerstag, 20. Juli 2017

Masten à la Egon Schiele
Masten à la Egon Schiele

Zeitig aufstehen, um noch kurz einzukaufen. Axel übernimmt das, während ich an Bord unser Frühstücksgeschirr abwasche und Vorbereitungen zum Ablegen treffe.

Beim Ablegen kommt Familie Schul(t)z mit Greif IV und Kuttel Daddeldu noch kurz vorbei, die ebenfalls gerade abgelegt haben. Sie wollen nach Egernsund und dann Richtung Flensburg, um von dort die Kinder bzw. Enkel mitzunehmen.

Bei Ostwind verlassen wir gemeinsam die Bucht. Wir biegen vorm Wind ab Richtung Sønderborg, um durch den Als Sund Richtung Norden zu segeln.

Keine zehn Minuten später können wir durch die Brücke motoren.

Segelnd geht es halbwinds zügig durch den Als Sund, bevor wir an der Untiefentonne Snogbæk Huk abbiegen und vor dem Wind nach Westen kreuzen.

Der Bug muss im Kleinen Belt höher ran, 20 Grad ist unser Kurs zum Ziel. Kurz legt der Wind zu, wir hatten schon gedacht er bleibt und wir müssten reffen.

Das mussten wir zehn Minuten später tatsächlich. Er legt zu auf gute 5 Bft. Wir kamen schnell voran; die Sonne schien und es war warm genug für kurze Ärmel. Nur zum Stullenschmieren hatten wir im Moment wenig Lust.

Am Telefon hatten wir uns mit Hermi und Karin über das Ziel Aarø verständigt.

Auf den letzten 2 Meilen hatte der Wind abgenommen, der Strom schob mit fast einem Knoten mit, sodass wir entspannt kurz vor Erreichen des Hafens die Segel wegnehmen konnten.

Die Suche nach einem Liegeplatz im fast vollen Hafen verlief erfolgreich. Kaum fest, sahen wir Freja um die Ecke motoren, die kurz darauf ebenfalls einen Liegeplatz fanden.

Keine 30 Meilen auseinander hatten wir völlig verschiedene Windbedingungen. Wir segelten mit durchgängig frischen Ostwind. Sie waren in Juelsminde mit schwachem, nordöstlichen Wind gestartet, der kurz hinter Rüsselbæk plötzlich aus Süden kam.

Wir verbrachten einen entspannten Abend miteinander, kehrten gemeinsam in die Aarø-Perle ein und freuten uns darüber, dass wir uns noch getroffen haben.

Am nächsten Morgen frühstückten wir gemeinsam an Bord von Freja und verabschiedeten uns von den beiden, deren Urlaub zum Wochenende leider schon zu Ende geht. Wir freuen uns, noch sechs Wochen Zeit zu haben und damit den Luxus, heute noch hierbleiben zu können.

Die Windprognosen lassen auch in den nächsten Tagen günstige Winde für unsere weitere Reise Richtung Norden erwarten. Allerdings müssen wir mit unbeständigerem Wetter, sprich Regen rechnen.

Aber wie heißt es, bei Regen kann man segeln und bei gutem Wetter Hafentage einlegen.

Donnerstag wurde ein grauer Tag. Nach einem Spaziergang über die Insel fing es leise an zu regnen. Die meiste Zeit verbrachten wir unter Deck mit Lesen, Blogseite füllen und Dösen.

Videoclip

Bild anklicken für einen Videoclip von Windspiel
Bild anklicken für einen Videoclip von Windspiel

Freitag, 21. Juli 2017

Immer wieder schön- der Leuchtturm von Strib
Immer wieder schön- der Leuchtturm von Strib

Der Regen ist vorbei. Wir starten um kurz nach zehn Uhr mit dem Ziel Juelsminde.

Der Wind weht aus West mit 4 Bft., als wir im Aarøsund die Segel hochnehmen und bei halbem Wind bis zur Untiefentonne Røde Grund segeln. Von dort laufen wir mit einem Schrick in den Schoten Richtung Flækøjet. Während ich mich eine Weile unter Deck beschäftigen musste, rief Axel nach Segeltrimm: Eine Dehler 41 kam auf und eine vor uns segelnde Faurby 363 würden wir gerne einholen. 

Nachdem der Wind zwischenzeitlich etwas abgenommen hatte legte er, als wir an Brandsø vorbei waren, wieder zu. Die Dehler fiel nun achteraus; der Faurby kamen wir näher.

Bei Fænø hatten wir die Faurby fast erreicht. Aber nun warfen alle, auch die Faurby, ihre Maschinen an und nahmen die Segel weg. Man drohte in der Abdeckung der Inseln Zeit zu verlieren. Außerdem kam der Wind fast von vorn. 

Wir segelten eisern weiter, langsam, mussten zwei Kreuzschläge machen, als der Wind wieder aus der alten Richtung kam. Inzwischen konnten wir auf die Kongebro abbiegen und hatten den mäßigen Wind von achtern. Kurz vor der Autobahnbrücke stellte sich die Frage, müssen wir womöglich den Rest bis Juelsminde motoren, wenn der Wind, der inzwischen fast weg war, nicht wiederkommt? Und wenn so schwach, die Richtung behält und wir ihn die ganze Zeit von achtern haben?

Wollen wir also lieber in den Rundhafen nach Middelfart? Oder nach Strib? Nach Fredericia?

In Fredericia sind die Duschen gut...

Während wir auch unter dieser Brücke durchgetrieben waren kam wieder etwas Wind. Leicht achterlich. Kurz vor dem Leuchtturm Strib dann plötzlich aus Nordwest, also von vorn. Wir mussten Richtung Land abfallen, konnten aber kurz darauf den alten Kurs steuern. 

Wir fahren weiter. Strom läuft mit, mit gut einem Knoten, offenbar auch der Wind. 

So laufen wir 5 Knoten, als uns eine Granada 35 mit gesetzten, aber flatternden Segeln in Luv in etwa 3 Meter Abstand mit Volldampf überholt...?!

Der wenige Wind und das vor uns wie Öl liegende Wasser begünstigt das Sichten vieler Schweinswale. Kurs 50°, noch gute 11 Meilen Richtung Bjørns Knude, da entspannen wir unsere Arme und lassen den Autopiloten seinen Dienst verrichten. Das klappt gut, auch wenn wir zwei Mal eingreifen müssen. Schließlich nicht seine Schuld, dass genau auf seinem Kurs erst die eine und dann die andere gelbe Tonne einer „Development Area“ liegt. 

Wir segeln, bis von einem Vorankommen keine Rede mehr sein kann. Noch zweimal machen wir die Maschine wieder aus und rollen die Genua aus, was auch für kurze Zeit funktioniert, aber auf Höhe des Vejle Fjords geben wir auf und nehmen die Segel weg.

Unter Maschine schnippeln wir Björns Knude und laufen an den Flachs vorbei auf den Hafen von Juelsminde zu. Kurz darauf sind wir fest.

Das Wetter ist herrlich. Blauer Himmel, Sonnenschein. Der Strand gleich neben dem Hafen ist noch gut besucht, obwohl es mittlerweile 18 Uhr ist. Ich erledige das Bezahlen des Hafengeldes und prüfe, ob wir noch Fisch bekommen. Zu spät. Also gibt es heute, nachdem wir die Bombolino Tomatensauce nicht finden (wohl schon auf der Cuxhaven- Tour verwendet) Mini Penne Lisce Aglio e Olio. Fisch dann morgen, ab 09:30 Uhr.

 

Sonnabend, 22. Juli 2017 und Sonntag, 23. Juli 2017

Canelsnegle an Stelle von Leverpostej
Canelsnegle an Stelle von Leverpostej

Ausschlafen. Wind aus E-NE. Später Regen. Morgen viel Wind, gleiche Richtung, aber 5 - 7 Bft. 

Volles Programm für heute. Wäsche waschen, Einkaufen, vor allem Fisch. Duschen.

Zum Frühstück gehe ich zum Bäcker und hole Brötchen. Formvollendet bestelle ich nicht nur 4 Rundstykker auf dänisch, sondern auch die Leverpostej, die frische Leberpastete. Das Ergebnis: Eine Canelsnegle. Durch was auch immer abgelenkt bekomme ich nicht mit, was sie mir anstatt Leverpostej eingepackt hat. Geschmeckt hat sie, zum Kaffee am Nachmittag....

 

Danach wandere ich mit dunkler Wäsche Richtung Waschmaschine, noch 40 Minuten warten, bis die Wäsche, die noch in der Maschine läuft, fertig ist. Darüber hinaus keine geparkte Tasche mit Wäsche vor mir.

Nach 40 Minuten marschieren Axel und ich Richtung Waschhaus, klönen nett mit der Frau, die nun ihre Wäsche aus der Maschine in den Trockner verfrachtet. Sie erzählt, dass sie sich schon gegen 8 Uhr heute morgen in die Reihe der Waschenden eingereiht hat. Vor ihr eine Frau mit einem Wäscheberg für 5 Waschmaschinen. Diese hatte bereits um 2 Uhr nachts die Waschmaschine angeworfen und war um 5 Uhr früh wieder da, um den Trockner zu aktivieren. Auch würden sonst durchaus Tüten und Taschen mit Schmutzwäsche aufgereiht darauf warten, an der Reihe zu sein. Wohl kein Wunder, wenn die Nutzung der Waschmaschine und des Trockners nichts extra kosten, sondern im Hafengeld enthalten sind. Für uns jedenfalls ein großer Glücksfall, nur 40 Minuten gewartet zu haben. Und keine Tasche nach uns...

Bereits klar war, nach Sichten des Wetterberichts, dass wir am Sonntag noch bleiben würden.

Regen, Gewitter und viel Wind ermöglichten einen faulen Tag. Am späten Nachmittag wurde es besser. Der Wind nahm ab und die Sonne kam durch und wir hatten wieder angenehme Temperaturen. Wetter für morgen: Nordost, 2 - 3 Bft., trocken.

Montag, 24. Juli 2017

Vesborg Fyr an der Südwestecke von Samsø
Vesborg Fyr an der Südwestecke von Samsø

Wetter wie angekündigt. Sonne, blauer Himmel, wenig Wind. Gut eine Stunde vor dem Ablegen Nebel, der sich aber schnell wieder auflöst.

Nordostwind, der passt nicht so ganz zum Ziel Tunø und wirft schnell wieder die Frage nach Alternativen auf. Snaptun, Bogense, Endelave. - Erstmal losfahren.

Zum Segeln reicht der Wind allemal. Auch wenn wir zunächst nur mit 3 Knoten vorankommen. Die Fahrtrichtung, zunächst südöstlich, später segeln wir nach Osten und passieren Endelave südlich.

Schon bald weht es mit 4 Bft., hoch am Wind genießen wir, wie Windspiel läuft. Südwestlich von Samsø dreht der Wind nördlicher, was uns jetzt nicht so gut gefällt, aber Kolby Kaas als Ziel haben wir schnell verworfen.

Wir nehmen Kurs auf Tunø und werden damit belohnt, dass der Wind wieder östlicher dreht.

10 Meilen noch bis Tunø, das wir nun halbwegs anliegen können. Erst kurz davor spielt uns der Wind wieder einen Streich. Kurz entschlossen entscheiden wir uns dafür, nach Mårup abzubiegen, da waren wir noch nie, und wie Axel im Hafenhandbuch erfährt, streitet man darüber wo es schöner ist: In Langør oder in Mårup.

Während ich unter Deck noch den letzten Tee in Axels Becher fülle höre ich von oben, dass das mit dem Abfallen leider nur von kurzer Dauer war. Nun müssen wir auch nach Mårup kreuzen. Die Sonne hat sich mittlerweile verabschiedet, da wird es nach dem langen Segeltag auf das letzte Stück noch unangenehm kühl. Auch nachdem wir gegen 18 Uhr fest sind, ist es im Hafen nicht wirklich wärmer. Nachdem alles aufgeklart ist, stellen wir fest, dass wir wenig Lust auf Kochen und Abwasch haben. Im Kiosk erstehen wir je einen Fransk Hotdog und teilen uns ein Bier. An Bord noch eine Stulle. Dann schnell unter Deck, einmal durchwärmen. Und bestimmt nicht zu spät in die Koje. 

 

Kommentare: 7
  • #7

    Reiner (Donnerstag, 04 August 2016 13:57)

    Gar nicht einfach, so ein Eintrag per Billighandy. Sitze gerade an der Mecklenburger Küste und genieße eure Erzählungen und die schönen Bilder. Falls ihr irgendwann einmal Rerik anläuft, gebt Bescheid! Wir bleiben nämlich Landräten. Gruß Bine und Reiner Büchtmann

  • #6

    Tajuk (Dienstag, 26 Juli 2016 21:17)

    Was für ein toller Blog. Da wissen wir ja immer, wo ihr euch rumtreibt. Letztes Wochenende waren wir in Hörup mit Marcus und Inga. War prima und macht Geschmack auf mehr. Noch 10 Tage und dann geht's auch für uns los in den Urlaub! Wir freuen uns auf Avernakö, mal sehen welcher Hafen das wohl wird.
    Wir grüßen euch.
    Die Tajuk Crew

  • #5

    Lu Eickmann (Dienstag, 28 Juli 2015 09:54)

    Moin, liebe Freunde,

    es ist wie ein bischen mitreisen mit Euch auf der DASINDWIR- und wir ducken uns auch bei Schietwetter nicht weg. Danke für die lesenswerten und mitnehmenden Reisebeschreibungen!
    Euch weiterhin Fair winds, allzeit eine Handbreit unter dem Kiel und erlebnisreiche Ferien. Herzliche Grüße vom Ammersee - Pfüads Euch
    Eure LuCa

  • #4

    Hans-Jörg Meyer (Sonntag, 19 Juli 2015 20:41)

    Moin Moin,
    meine Tochter hat mich auf Euren Blog aufmerksam gemacht nachdem ich ihr erzählte, dass wir ein Schwesterschiff wieder einmal und jetzt in Kappeln getroffen haben.Vorweg, Euer Blog ist super, einfach großartig !!!
    Also, unser Boot ist die Pampero aus Elsfleth. In 2014 haben wir uns in Holtenau getroffen. Leider fanden wir im RRV keinen Platz, sonst hätten wir sicher Kontakt aufgenommen. Das Boot liegt z.Zt in Düsternort, haben an den Schwager übergeben und sind seit gestern abend zu Hause. Der Schwager hat 14 Tage und sollte das Boot bis Bremerhaven bringen.Ich hoffe, dass wir uns mal treffen und austauschen können.
    Bis dahin Mast-und schotbruch!
    Herzliche Grüße von der SY PAMPERO

  • #3

    Silke Ke. (Sonntag, 19 Juli 2015 18:43)

    Hey, ihr Zwei! Tolle Geschichten; hat viel Spass gemacht, die ganze Chose war ja wie ein Buch! Ich grüsse euch herzlich aus dem heute feuchren, etwa 15 Grad warmen Hamburg! Am sonnabend, d. 26.7. fahren wir mit Hans Oestmanns "Adele" anl. Christines 60.Geburtstag mit 30 Gästen ab Blankenese bis Landungsbrücken, in die Speicherstadt, weiter in Richtung Bille bis??? Von Morgens 11 Uhr bis zum späten Nachmittag!. Anschliessend wird an Land in Christines Wohnung "ausgefeiert". Ich werde im August für etwa 3 oder 4 oder 5 Wochen nach Bad Kissingen zu einer Art Kur fahren, wo ich schon vor 7 Jahren einmal war: Viel Bewegung; gedrosseltes Essen! Ich bin sehr gespannt und freue mich auf alles was kommt! Für heute erst einmal tschüss, macht es weiterhin gut, liebe Chris und lieber Axel! Eure Silke

  • #2

    Thorsten Flasch (Freitag, 12 September 2014)

    Moin liebe Sylversters,
    klasse Bericht und Fotos, lese ich mir immer wieder durch !!, fühle mich dann wieder wie in unserem Taumurlaub auf der Ostsee
    Gruß von der Wanda O.

  • #1

    Joachim Michels (Mittwoch, 08 Mai 2013 22:03)

    Ja, DASINDWIR wird 35 Jahre alt, und zwar genau am 26. Mai haben wir das Boot zu Wasser gelassen und getauft. Von den 35 Jahren war es die ersten 15 in unserem Besitz. Bei Euch ist es nun fast 20 Jahre.
    Vor einem Jahr besuchte ich meinen Freund und Mitsegler Herbert (Fiete) Hirthe und bat ihn, mir sein Boot zu zeigen, das ich noch nicht kannte.
    "An diesem Steg liegt es," sagte er und wir gingen die Treppe hinunter. Aber da lag als erstes DASINDWIR im alten und neuen Glanz. Ich hätte es gern über den Atlantik mit genommen anstatt den Flieger zu benutzen mit all den Problemen auf den Flughäfen.
    Erstaunlich - oder auch nicht - Ich hätte kein quasi werftneues Boot erwartet.
    Herzlichen Glückwunsch

    Jochen

Gästebuch:

Mehr zu Hanseaten auf der privaten Webseite von Ingo Paulus. Mit Schiffsregister.

Kiekste:

www.hanseat-yacht-service.de