Die Flotte wird erweitert

Onkel Bernhard und Peter
Onkel Bernhard und Peter

Quasi zurück in die Familie. "Ritena" gehört jetzt Peter. Schon als kleine Jungs sind Peter und Axel auf "Ritena" mitgesegelt, nachdem Onkel Bernhard sie seinerzeit ausgebaut hat.

 

Die Boote sind winterfest

Am 4. Oktober um 13:20 Uhr hatte "Windspiel" einen Krantermin in Wedel. Als Gastlieger darf sie nun mit viel Platz links und rechts in Halle 4 überwintern. Schnell sorgt die freundliche und professionelle Crew der Hafenmeister dafür, dass pflegeleichtes Kranen und der Transport in die Halle vonstatten gehen. 

Auf "Dasindwir" wird am 11. Oktober von Peter, Axel und Chrissie der Mast gelegt und am 12. Oktober liegt auch "Dasindwir" in Halle 2.

"Die Tücken" einer pinne

Inzwischen ist die Ursache der Kollision deutlicher geworden, nachdem ein Video von Bord der "Elbe 5" veröffentlicht wurde. Das Kommando, im Hintergrund zu hören: "Hart Backbord" ließ auf sich warten und kam spät. Das geforderte Manöver wurde zwar schnell, jedoch fataler Weise falsch umgesetzt. Nicht die Pinne, sondern dass Schiff muss nach Backbord.

"No. 5 ELBE" nach Kollision gesunken

Lotsenschoner "No. 5 ELBE" vor der Restaurierung auf der Elbe am 02.09.2017
Lotsenschoner "No. 5 ELBE" vor der Restaurierung auf der Elbe am 02.09.2017

Was für eine schreckliche Nachricht für alle, die Schiffe wie die "No. 5 ELBE" ins Herz geschlossen haben.

Am Pfingstsonnabend ist der ehemalige Lotsenschoner aus noch ungeklärter Ursache mit einem Feederschiff Höhe Stadersand kollidiert.

Der NDR berichtet und berichtete in Text, Film und Bild ausführlich.

Ein Reporter des Stader Tageblatt war Augenzeuge der Kollision.


zum 41ten Geburtstag Nach Helgoland

Mit Wind auch über 30kn am 25.5.19 nur mit gereffter Genua gen Cuxhaven
Mit Wind auch über 30kn am 25.5.19 nur mit gereffter Genua gen Cuxhaven

26. Mai 1978 - Stapellauf von "Da Sind Wir" in Glückstadt.

 

Zum 41. Geburtstag ist Peter mit ihr nach Helgoland gesegelt. Ein paar Badewannen Wasser musste sie in der Elbmündung über sich ergießen lassen. Sie war die Einzige, die heute Morgen mit der Tide aus Cuxhaven ausgelaufen ist. Mit ein paar Kreuzschlägen ging es an Scharhörn und am Vogelsand vorbei. Die Windvorhersage lautete: Südwest 5-6 in Böen 7 Bft, westdrehend. Hinterm Vogelsand wurde die See ruhiger, berichtete Peter telefonisch und er konnte Helgoland anliegen. Nach 06h 04min um 15:05h haben sie auf Helgoland angelegt. Heizung an und auf den Geburtstag anstoßen. Was wir Daheimgebliebenen wenigstens in Gedanken ebenfalls machen werden.

Zum Geburtstag gibt es eine EPIRB von McMurdo für die geplante Norwegenreise.

 

Das Wetter ist nicht ganz so freundlich zum Geburtstagskind und ihrem Skipper. Fieser, nicht endenwollender Nieselregen und die Lufttemperatur gerade eben über 10°C.

Der Wetterbericht für die nächsten beiden Tage: Mal Wolken, mal Sonne - mit beidem ist in den nächsten Tagen beim Wetter in der Region Helgoland zu rechnen. Vor allem am Montag zeigt sich aber für längere Zeit die Sonne. Dabei treten am Dienstag Schauer auf. Die Tageshöchsttemperaturen liegen für Helgoland bei etwa 12 Grad. Es tritt teilweise kräftiger Wind auf. Die Wassertemperatur beträgt 11°C.

 

Dann erreichte uns heute ebenfalls ein Lebenszeichen ihres ersten Eigners- Jochen Michels. Chrissie sagt ja immer, Zufälle gebe es nicht. Hat sie mal wieder Recht gehabt. Die Mail eines ehemaligen Schülers von Jochen haben wir zum Glück noch im Spamfilter entdeckt. Seine Botschaft: Jochen ist unter seiner alten Adresse in Savannah zu erreichen. Falls du, Jochen, immer noch unsere Webseite besuchst: Herzliche Grüße aus good old Germany und von der Elbe. "Dasindwir" geht es gut!

 

"Windspiel" geht Mittwoch auf Reisen.


Nachbarin Abgebuddelt

Abgebuddelt (Foto von Jörn St.)
Abgebuddelt (Foto von Jörn St.)

Schöner Schreck zu Hause am Frühstückstisch. Die WhatsApp von Jörn: "Unser gemeinsamer Nachbar ist untergegangen. Der Hafenmeister hat heute um 08:00 Uhr angerufen. Schaut am besten auch selber nach eurem Boot. Taucher Knoth wird wohl gerufen, weil die Yachthafencrew die untergegangene Yacht nicht mit Bordmitteln heben kann."

So machten wir uns auf den Weg nach Wedel. Dort angekommen, schwamm unsere Nachbarin schon wieder. Mit Tauchers Hilfe, einem Luftkissen und unter Einsatz von mehreren Pumpen konnte die schlanke Schönheit wieder in Schwimmlage gebracht werden. Ursache unbekannt. Alle Seeventile waren geschlossen. Nun steht sie schon an Land zum Trockenlegen, Schäden reparieren (u.a. ausgerissene Vorschiffsklampe), ausräumen und Schadensursache finden.

 


Elphi blickt auf Dasindwir

"Dasindwir" kreuzt unterhalb der Elbphilharmonie (Foto von Kati K.)
"Dasindwir" kreuzt unterhalb der Elbphilharmonie (Foto von Kati K.)

 

Der Hafengeburtstag und das Feuerwerk waren bei Temperaturen knapp über dem Gefrierpunkt das Ziel von Peter und Chiara.

Unterhalb der Elbphilharmonie wurden sie von Kati K., Jannes und Andreas entdeckt. Kati gelang das nebenstehende Foto. Dankeschön!

Zum Übernachten ging es an den Köhlfleet und am nächsten Tag wieder zurück nach Wedel.

 

"Dasindwir" könnt ihr seit Neuestem auch auf Marinetraffic verfolgen: DSW

Dasindwir vor Elphi. Foto: Gucki
Dasindwir vor Elphi. Foto: Gucki

Dasindwir Karfreitag auf Helgoland

Marinetraffic zeigt´s. DSW auf Helgoland
Marinetraffic zeigt´s. DSW auf Helgoland

Peter ist mit Dasindwir Gründonnerstag am Abend von Wedel gestartet. Geankert vor dem Kartoffelloch bei Glückstadt. Was bei Marinetraffic so aussah, dass möglicherweise Dasindwir auf den Sandhaken neben dem Fahrwasser aufgelaufen wäre. War sie aber nicht, sondern Peter hat dort in der Nähe geankert , um die nächste Tide abzuwarten. Frühmorgens ging es weiter. Marinetraffic zeigte uns wohin Reise ging. Morgens Brunsbüttel passiert, vormittags Cuxhaven passiert. Dann war klar, Peters Ziel ist Helgoland, was er Nachmittags nach 21h50´erreicht hat. Nun liegt er dort als Vierter im Päckchen, hat einen Inselrundgang hinter sich. Morgen früh geht´s zurück nach Cuxhaven.

 

Auf Windspiel wird noch getüdelt. Riggtrimm, Segel anschlagen, Auf- und Einräumen.Und zum Abendbrot Würstchen mit Kartoffelsalat und ein gepflegtes Getränk. Ach ja, Hermi und Karin haben noch vorbeigeschaut und Sonntag gemeinsam nach St. Ade?

 

 Dasindwir könnt ihr seit Neuestem auch auf Marinetraffic verfolgen: DSW


Abgeslippt

Das schöne Wetter von Ende März macht Pause. Nun haben wir das typische Aprilwetter mit Regen und Schneeregen, kaltem Wind aus Nordost und bis auf 6 Grad gefallene Tagestemperaturen. Beste Voraussetzungen also dafür, das Boot ins Wasser zu bringen. Das heißt selbstverständlich beide Boote. Dasindwir und Windspiel. Nun liegen beide Boote am Schlengel und haben ganz ähnliche Probleme: Die Wasserpumpen. Auf Dasindwir war das schnell behoben. Auf Windspiel arbeiten wir noch an einer Lösung. -

In Wedel angekommen geht erstmal der Heizlüfter an, um Chiara wieder durchgewärmt zu bekommen. Schnell noch auf Dasindwir den Mast gestellt, zum Essen in die Tonne und morgen mit Räumen und Mittwoch mit Maststellen auf Windspiel geht's weiter.

 


glänzende Aussichten

Das Wetter bietet einen Vorgeschmack auf Sommer. Das Slippgeschehen auf dem Vereinsgelände hat Fahrt aufgenommen. Aber wie...! 10 Stunden lang Schiffe schieben dafür, um aus der Mitte, einen Tag vor denen aus der vorderen Reihe, abslippen zu können... 

Es fällt auf, dass zum einen bei uns im Verein wie auch in der Gesellschaft die Wichtigkeit der eigenen Anliegen immer mehr in  den Vordergrund rückt. Kritik? Es waren doch die anderen, die so gedrängelt haben. Dass muss nur lang und vehement genug behauptet werden, dann wird es glaubhaft. - Ebenfalls ein aktuelles gesellschaftliches Phänomen.

Wir waren von alldem nicht betroffen und slippen hoffentlich wie geplant in der Woche vor Ostern.

Und haben schon heute ein glänzendes Boot!


frühjahrstörn auf 4 rädern

Ende März: So lange es noch dauert mit dem schwimmenden Untersatz. Da hilft der Crewbus für Frischluftfeeling: Oben offen nach Haseldorf


langsam vergeht die zeit "ohne"

Im Februar nach Glückstadt mit Elbefeeling

Im März nach Dänemark mit stürmischem Nordseefeeling


Modell jetzt auch mit Sprayhood

Modell mit neuer Sprayhood
Modell mit neuer Sprayhood

Hat Peter auch vor langer Zeit gebaut. Voll funktionsfähig mit Fernsteuerung. Neu zu sehen ist die Sprayhood, die beim Original und  auch bei Windspiel ebenfalls zu Weihnachten neu an Bord gekommen ist. Da musste das Modell natürlich angepasst werden.

Unser Dank geht an Bohn- Segel für die prima Sprayhoods.

 

Damit noch nicht genug. Dasindwir hat jetzt ebenfalls neu einen Fäkalientank, einen Spannungswandler 1500 Watt, ein MFD mit WiFi, ein AIS und eine dritte Batterie.

 

Auf Windspiel wartet noch die normale Winterarbeit- U-Schiff malen, Rumpf polieren, den Spiegel auf Hochglanz bringen und eine Anode am Saildrive tauschen.

Jochen, der Chef von Bohn Segel, baut uns noch einen durablen Haltegriff an das Sprayhoodgestänge, um sich beim Gang aufs Vorschiff ordentlich festhalten zu können.


Bikeshuttle- Das Fahrrad zum Boot

Hat Peter gebaut. Das Original-Dasindwir-Fahrrad


der schönste Sommer

mündet in einen schönen Herbst. Erst dann und wann ab Mitte September gab es die ersten kühleren Tage, einige davon mit stürmischem Wind. Das Boot wurde genutzt, um an den schönen Wochenenden entspannte Tage an Bord zu genießen. Leider ließ mein Unfall an Bord am 18. August keine Segeltage mehr zu. Nun geht die Saison langsam zu Ende. Ausräumen geht so nach und nach vonstatten. Und Pläneschmieden für die Winterarbeit. Unser Winterlagerplatz in der Halle ist nun ein anderer. Zunächst sollten wir erst zum Ende in die Halle, aber unser Wunsch nach frühem Ausflippen wurde erhört. Nur der Platz ist jetzt ganz links hinten in der Ecke. Bevor das Boot auf den Wagen darf, müssen die Räder überholt werden. Zwar neu, aber einer der Reifen verliert Luft, der andere ist beim Rangieren von der Felge gerutscht. Mit Hilfe von Vereinskameraden konnte Axel die Reifen abmontieren, um sie nun zu Reifen Pohle zu bringen, der sie wieder in Ordnung bringen wird.

Wie sich während der Reparatur herausstellte waren beide Reifen an den Flanken mit einem sehr scharfen Werkzeug mutwillig aufgeschlitzt worden. Wer macht so etwas?


Projekt elektrische Ankerwinde

Einen Niro M-Anker hatten wir schon. Als Heckanker in einer Halterung. Eine Halterung, die von Chiara gerne als praktischer Kescherständer genutzt wurde. 

Von Anfang an haben wir uns eine elektrische Ankerwinde gewünscht. Erst aber musste eine brauchbare Halterung geplant und gebaut werden. 

Nach einer Woche Einsatz von Elektriker und Bootsbauer war alles fertig montiert, inklusive Fernbedienung.

Die Ausfahrt unserer Optigruppe auf dem Ewer "Elfriede" mit dem Ziel Hanskalbsand konnten wir nun auf eigenem Kiel begleiten. Gemeinsam mit "Dasindwir" und "Ritena" stand dem Ankern nichts im Wege. Die Kinder übernachteten auf der Insel. 


Zu Gast bei: 40 Jahre SSVB

Ein gelungenes Fest, das 40-jährige Jubiläum des Sportschippervereins Borsfleth. Als treue Gäste dieses Hafens durften Dasindwir und Windspiel natürlich nicht fehlen. Danke für ein gelungenes, sonniges Pfingstfest und viele tolle Aktivitäten, Kaffee und Kuchen, Grillen, Segeln, Floßbauen, den Feldgottesdienst und die Performances der Spielmannszüge aus Glückstadt und Borsfleth


Frühjahrstörn

Schwerpunkt: Erholsamer Saisonbeginn.

Den hatten wir, nach endlosem Räumen, Basteln, Optimieren, zunächst mit ein bisschen elbauf und -ab, bevor wir am Sonntag mit passender Tide mit Ziel Beidenfleth in Wedel ablegten. Das Café Uhrendorf sollte unser Ziel werden, jedoch erfuhren wir nach Ankunft, das gibt es nicht mehr... Bei schon sommerlicher Hitze ging es für uns nach einem Tag Pause am Dienstag weiter nach Cuxhaven. Das nur durch die Störung an Himmelfahrt unterbrochene wunderschöne Wetter nutzten wir für Wattlaufen und viel Radfahren. Und Erholung! Bei fast null Wind legten wir knapp eine Woche später wieder ab mit Ziel Borsfleth. Pfingsten das Jubiläum des SSVB feiern.


21. April 2018 - Alles segelfertig

Am neuen Liegeplatz in Wedel. 


14. April 2018 - Der Winter ist vorbei. Windspiel und Dasindwir schwimmen wieder

Nasskalt und total verregnet, der Anfang unserer Segelsaison. Die begann mit dem Abslippen zu immerhin moderaten Uhrzeiten. Peter hat Dasindwir und Axel Windspiel noch am späten Nachmittag nach Wedel überführt. Erst nach deren Ankunft dort hörte der Regen endlich auf. So stand auch nichts einem fixen Maststellen auf Dasindwir im Wege.

Den Mast von Windspiel haben wir am Sonntag aus dem Lager geholt und gemeinsam mit Hans und Hermi am Montag gestellt.  Ein zunächst sonniger Tag, der leider zum Zeitpunkt unserer Verabredung Regen und Gewitter bereithielt. Aber trotz dessen und nach einer unfreiwilligen Regenpause: Am Ende hatten wir neue Fallen und einen gestellten Mast. Zurück am Liegeplatz: Wanten einstellen, einen Kaffee trinken und noch schnell die Segel holen. Letzteres eine wunderbare Aufgabe für jedes teambildende Managementseminar: Zwei Personen transportieren ein aufgerolltes Großsegel der Länge nach auf zwei Handkarren fixiert - eine zieht die vordere, einer schiebt die hintere über einen engen, anspruchsvollen Schlengelparcour... 

Nun fehlen noch Baum und Segel. Das macht Hans für uns in den nächsten Tagen.


27. Oktober 2017 -  Winterarbeit startet

Der Dreck muss weg, die Kühlung wird frostsicher gemacht und das restliche Trinkwasser wird aus dem Tank gelenzt
Der Dreck muss weg, die Kühlung wird frostsicher gemacht und das restliche Trinkwasser wird aus dem Tank gelenzt

1. Oktober 2017 -  Saison mit Aufslippen beendet

Grünen Glibber am Unterwasserschiff weggekärchert
Grünen Glibber am Unterwasserschiff weggekärchert

21. September 2017 - Saisonabschluss in Glückstadt

Lampionkorso im Glückstädter Binnenhafen
Lampionkorso im Glückstädter Binnenhafen

Das letzte Wochenende in dieser Segelsaison geht es zur Abwechslung mal nach Glückstadt. Leider nur motort, weil das erste stabile Hochdruckgebiet in diesem "Sommer" Norddeutschland erreicht hat.

Am Nachmittag ein Spaziergang und Einkehr ins "glücklich@Strandgut" mit Blick auf die Glückstädter Nebenelbe. Abends fast schon traditionell Matjesessen im "Der Kleine Heinrich", im ältesten Gebäude Glückstadts. Auf dem Rückweg die Überraschung am Binnenhafen. Was wir erst für ein Feuerwehrvergnügen hielten, entpuppte sich als Lampionkorso des SV Glückstadt und des Fischereivereins. Mindestens zwanzig Schiffe kreisten bedächtig unter lautem Tuten und über die Toppen mit funkelnden und blinkenden Lichterketten "geflaggt" durch den Binnenhafen. Sogar das Dasindwir-Schwesterschiff Wanda O. war dabei. Viele hatten ihre Kinder in ihren ebenfalls illuminierten Optis im Schlepptau. Hunderte Zuschauer begleiteten das Spektakel am Ufer, und die Feuerwehr zauberte mit zwei Löschkanonen blaue Bogen in den klaren Nachthimmel.
Der nächste Tag war gewöhnungsbedürftiger. Ein Motorbootverein fiel zum "Abmotoren" in den Hafen ein. Wir hatten das zweifelhafte Vergnügen, das Motorboot mit den meisten Schwadronierern und Wichtigtuern in unmittelbarer Nachbarschaft zu haben. Geschlagene acht Stunden gab man sich dem Alkohol, lautstark vorgetragenen Heldentaten vom Bund, von Frauen, mit Vorgesetzten, mit Alkohol, Urlaubserlebnissen, hundertmal gehörten platten Sprüchen und diversen anderen Stammtischthemen hin.
Wir entfleuchten Richtung Marktplatz zum Fest der Vielfalt, tranken Kaffee und frisch gepressten Apfelsaft beim Treckerverein und lauschten der Musik und anderen Darbietungen. Und Axel bekam endlich quietschgrüne Crocs für den Garten.
Zurück an Bord waren die acht Stunden noch nicht um, der Alkoholpegel gestiegen und zur Untermalung der eigenen Unterhaltung wurde die Musik aufgedreht. Unterschiedliche Geschmäcker der Musik führte dazu, dass auf zwei nebeneinander liegenden Booten unterschiedliche Musik spielte, die Kakophonie traf uns genau. Besänftigenden, angebotenen Prosecco schlugen wir aus. Hoffnung machte der Hinweis in unsere Richtung, man drehe jetzt die Musik leiser, man wolle ja niemanden stören. Allerdings hielt das Versprechen nie lange. Zum Glück war ein gemeinsamer Restaurantbesuch um 19 Uhr anberaumt, danach blieb es ruhig.
Jetzt ist Sonntag, wir sitzen in der Plicht und warten auf Niedrigwasser und unseren Nachbarn backbords um mit der Tide gegen halb zwei nach Wedel zu segeln.

6. Mai 2017 - erster Wochenendtörn nach Borsfleth

Windspiel in Borsfleth
Windspiel in Borsfleth

Mit der Mittagstide anfangs mehr elbab getrieben als gesegelt. Nach zwei Stunden kam beim Pagensand endlich segelbarer Wind durch. Die Stör war damit schnell erreicht.

Bei dem starken Ostwind in den letzten Tagen fehlte dann doch ein halber Meter Wasser in Borsfleth. Durch die Rinne konnten wir uns mit Motorkraft gerade noch schieben. Weil es so gut ging wollten wir nicht gleich am Kopfschlengel anlegen. Nach 40 Metern war Schluss, wir saßen im Schlickbett fest, als wir den Schlengel erreichen wollten. Eine Leine konnten wir mit Hilfe von Land ausbringen. Die Flut setzte eine Stunde später ein und nach einer weiteren Stunde konnten wir uns an den Schlengel verholen.

Abends und nachts war es noch empfindlich kalt. Funktionsunterwäsche und die neuen Daunendecken ließen die Kälte nicht an die Haut.

Am Sonntag liefen wir bei Flaute aus, motorten bis Stadersand und konnten dort bei sommerlichen Temperaturen Segel setzen.

Mit einem Sonnenbad im Cockpit ließen wir den ersten Sommertag des Jahres ausklingen.


8. April 2017 - Windspiel startet in die neue Saison

Der Start in die neue Saison. Abgeslippt am Sonnabend, den 8. April. Überführung bei Traumwetter am Sonntag, den 9. April. 

Mast gestellt mit Hans Genthe am 11. April, der bis spät abends die neuen lazyjacks angepasst und unsere Segel angeschlagen hat. Nun warten wir auf das Ende des Aprilwetters und den Anstieg der Temperaturen auf über 10 Grad am Tag und weg vom Gefrierpunkt des nachts....


15. Oktober 2016 - Windspiel geht ins Winterlager

Neuer Slippwagen und alles passt. Dank Lothar und Stephan!
Neuer Slippwagen und alles passt. Dank Lothar und Stephan!

 

Nach dem Mastlegen mit Hilfe von Werner, Hans und Max am Mittwoch überführten wir "Windspiel" gemeinsam mit "Tajuk", "Capella" und "Rimtatu" bei extremem Niedrigwasser an den Köhlfleet. Eine Stunde mussten wir unsere Abfahrt verschieben, weil die Schiffe aus der Westanlage nicht genügend Wasser unter dem Kiel hatten.

 

Am Köhlfleet ist es immer wieder lustig mittenmang dabeizusein, wenn ständig die Reihenfolge während des Slippens geändert wird und wir uns selbst die Wege mit Schiffen oder Wagen zustellen. Während das Grüppchen an der Winde beschließt, wie es weitergeht, schiebt die andere Gruppe gerade einen Slippwagen vor das Tor, durch das das gerade eben gekärcherte aus dem Weg und auf seinen Platz gefahren werden sollte. Glücklicherweise waren am Ende trotz viel unnötigem Hin- und Her alle 10 aufgeslippten Schiffe in der Halle. Und im Prinzip hatten damit am Sonntag alle frei. Natürlich waren am Sonntag alle noch einmal da, um sich um erste Tätigkeiten an ihren jetzt an Land stehenden Schiffen zu kümmern. Der Köhlfleetobmann hatte am Wochenende frei. Wohl der erste und einzige Tag, an dem er nicht vor Ort war. Bestimmt lag das fröhliche Chaos daran ;-)

Auch beim SCOe war Hochbetrieb. Noch einmal knapp 10 Schiffe.

Ein abgesprungenes Rad an einem Slippwagen bei einem der Schiffe unserer Nachbarn führte zu einer Unterbrechung bei deren Slippbetrieb. Ein Distanzring oder Ähnliches wurde beim Wechsel der Radlager übersehen und die Radmutter danach nur noch auf den ersten Gewindegängen fixiert. Hält natürlich nicht lange und "zack" löste sich das Rad im Stand! mit einem lauten Krachen von der Achse. Zum Glück nicht auf der Slippbahn. Geballtes Know-How und Reparatur "am offenen Lager". Einbahniges Slippen konnte fast ungestört weitergehen.

Um 19:00 Uhr waren alle Schiffe in den Hallen.